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Anrainer der 380kV-Leitung sind verzweifelt

Ein Lokalaugenschein bei Familie Erna Pelzmann in Schachen bei Pischelsdorf am 4. August um 13.00 Uhr. Es regnet. Das Haus der Familie Pelzmann ist ca. 150 m von der Leitung entfernt. Es ist ein schmuckes Einfamilienhaus, dessen Dachgeschoß  in den letzten Jahren vom Sohn zur Wohnung ausgebaut wurde. Da auf der einen Seite die Straße vorbeiführt, wurden die Schlafzimmer auf die ruhige Seite verlegt. Jetzt gibt es ein böses Erwachen. Frau Pelzmann: “Wenn es regnet, dann gibt es einen Dauersummton von der Leitung. Ich kann kaum schlafen, denn auch bei geschlossenen Fenstern ist ständig dieser Summton vorhanden. Ich habe schon mehrmals bei der Hotline des Verbundes angerufen, die zuerst mit dem Kommen solange gewartet haben, bis das Wetter wieder schön war. Nach mehrmaligem Drängen ist dann doch jemand bei Regenwetter gekommen. Auch er mußte dieses Dauersummgeräusch bestätigen. Er gab jedoch keine Erklärung dafür ab.” Frau Pelzmann weiter: “Nachdem es mir schon jetzt nach einem Monat nach Inbetriebnahme der Leitung so schlecht geht, fürchte ich mich auf den Herbst. Dann kommt ja erst das richtige nebelige feuchte Wetter.” Für Frau Pelzmann steht fest: Der Betreiber und die verantwortlichen Politiker müssen hier schnellstens etwas unternehmen. “Der jüngere Sohn wollte das Haus der Großeltern, das sich ganz in der Nähe befindet, ausbauen” sagt Frau Pelzmann. “Jetzt nach den ersten Erfahrungen mit dieser Leitung will er nichts mehr davon wissen und wegziehen!”

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bei Schlechtwetter erzeugt die Leitung einen Dauersummton, der den Anrainern nicht nur den Schlaf raubt, sondern auch tagsüber schwer auf die Nerven geht.

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