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für eine nachhaltige regionale Energiepolitik

Solidarität mit den Betroffenen

“Man kann die Leute, die durch die Inbetriebnahme der 380kV-Freileitung so stark betroffen sind, nicht im Regen stehen lassen”, bringt es Karl Zotter, Sprecher der Bürgerinitiativen gegen den Freileitungsbau auf den Punkt. Betroffene Leitungs-Anrainer und regionale Gemeindepolitiker trafen sich am Tag der Inbetriebnahme in Kroisbach bei Familie Menapace, deren Haus kaum 90 m von der Freileitung entfernt steht. Gefordert wird die Politik. LR Wegscheider habe versprochen, wenn in Salzburg auch nur ein Meter verkabelt würde, dann müsste das auch in der Steiermark passieren. Wunsch der Feileitungsgegner ist es, dass wenigstens entlang der am meisten betroffenen Häuser eine Erdverkabelung erfolge. In Salzburg müsse eine Freileitung 400 m von Wohngebäuden  entfernt bleiben. Man schöpft Hoffnung aus einem Ausspruch von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der auch Alternativen in Betracht ziehe.

“Diese Leitung ist eine Europa-Leitung. Die EU soll in die Tasche greifen und die Mehrkosten für eine Verkabelung finanzieren! Da müssen sich die österreichischen Politiker in Brüssel für uns Österreicher stark machen!” fordert die Bürgerinitiative.

Solidaritätstreffen der Betroffenen bei Familie Menapace

Solidaritätstreffen der Betroffenen bei Familie Menapace

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